: 1 U 260/10).

Ein Passagier hatte nach eigenen Angaben eine wertvolle Uhr zur Durchleuchtung auf ein Förderband abgelegt. Anschließend sei die Uhr weg gewesen. Der Sicherheitsdienst hätte damit seine Verkehrssicherheits- und Organisationspflichten verletzt, klagte er auf Schadenersatz. Das OLG sah die Sache anders. Das Sicherheitspersonal nehme bei der Kontrolle die abgelegten Gegenstände nicht in Verwahrung. Daher würden keine besonderen Obhutspflichten begründet, sodass kein Haftungsanspruch bestehe.