Haben Patienten länger das Gefühl, einen Fremdkörper wie ein Haar oder einen Krümel im Hals zu haben, handelt es sich um das Globus-Syndrom. Es kann ganz unterschiedliche Auslöser haben, erläutert HNOnet-NRW, ein Zusammenschluss niedergelassener Hals-Nasen-Ohren-Ärzte in Nordrhein-Westfalen.

Häufigster Auslöser ist Trockenheit der Rachenschleimhaut. Sie führt dazu, dass der Schleim nicht mehr richtig abtransportiert wird und im Rachen hängen bleibt. Helfen kann ausreichend Flüssigkeitszufuhr durch Trinken, Gurgeln und Inhalieren. Patienten, die wegen Bluthochdrucks Medikamente einnehmen, leiden verhältnismäßig häufig an dem Syndrom, weil bei ihnen Schleimhauttrockenheit als Nebenwirkung der Arzneien auftreten kann.

Mögliche andere Auslöser sind Entzündungen, muskuläre Verspannungen im Hals und Nackenbereich und selten auch Vergrößerungen der Schilddrüse oder Halslymphknoten.