Darauf weist die Verbraucherzentrale Thüringen hin. Für Verbraucher sei das aber nur ersichtlich, wenn zum Beispiel Hackfleisch oder Gulasch nach der Herstellung tiefgekühlt wurde.

Wird es später in aufgetautem Zustand verkauft, sei gesetzlich vorgeschrieben, dass es mit einem entsprechenden, gut sichtbaren Hinweis in der Theke versehen sein muss. War das Fleisch dagegen vor dem Zerkleinern oder Marinieren gefroren, müsse darüber nicht informiert werden.

Etwas anders sieht den Verbraucherschützern zufolge die Regelung bei Geflügelfleisch aus: „Frisches Geflügelfleisch“ dürfe zu keinem Zeitpunkt gefroren gewesen sein. Geflügelsalate oder andere Fertiggerichte, etwa mit Putenfleisch, können allerdings aus gegartem Fleisch hergestellt worden sein, das zuvor tiefgekühlt war - ohne dass der Händler darauf hinweisen müsste.