Das Jahr ist nicht schlecht gelaufen. Wie auch im Vorjahr rechnen die Peitzer Fischer mit einer Gesamternte von etwa 600 Tonnen Fisch, die geerntet werden können.

Dietrich Kunkel, Vorsitzender des Fördervereins Hüttenmuseum: „Wir freuen uns, wenn die Besucher den Fischern dabei über die Schulter schauen.“ In den Vorjahren sind, je nach Wetterlage, zwischen 4000 und 6000 Menschen zum Abfischen nach Peitz gekommen.

Dietrich Kunkel verspricht: „Das Zuschauen lohnt sich. Der Vorgang vom Abfischen bis hin zum Transport wird fachlich moderiert.“ Süßwasserspezialitäten von Aal bis Zander werden dabei nicht nur geerntet, sie können auch gleich vor Ort verspeist werden.

Für Fleischliebhaber steht eine Gulaschkanone bereit, Gemüse und Weine aus der Region ergänzen das Angebot. Dietrich Kunkel: „Als besondere Attraktion bieten wir in diesem Jahr einen Besuch der etwas unkonventionellen Fotoausstellung ,Stilbruch' an.“ Rund 192 Bilder werden hier gezeigt, die ältesten davon 130 Jahre alt und bisher noch nie öffentlich gezeigt. Neben Fotografien von Fischerei und Peitzer Landschaften verspricht Kunkel Aktbilder als weiteren Augenschmaus. Das Abfischen findet Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 16 Uhr statt. Das Hüttenmuseum Peitz hat während dieser Zeit ebenfalls geöffnet und bietet Bastel- und Malstraßen für Kinder. Die Ausstellung „Stilbruch“ ist in einem leer stehenden Gebäude, einer „Galerie auf Zeit“, untergebracht. Sie kann während der Öffnungszeiten des Hüttenmuseums besichtigt werden.