Die Höhepunkte der ereignislosen ersten Halbzeit sind schnell geschildert: In der 20. Minute rettete Weidling mit Fußabwehr gegen einen durchgebrochenen Gästestürmer. 14 Minuten später hatte Wehner die Chance zur Führung, aber sein Schuss aus spitzen Winkel traf nur das Außennetz. Ansonsten neutralisierten sich beide Mannschaften und ließen kaum Torgelegenheiten zu. Zu Beginn der zweiten Halbzeit fanden die Gäste schneller ins Spiel und hatten gleich zwei Großchancen. Da beide Möglichkeiten nicht genutzt wurden, blieb es weiter beim Unentschieden. In der Folgezeit verlagerte sich das Spiel wieder ins Mittelfeld mit einigen kleineren Möglichkeiten auf beiden Seiten. In der 80. Minute drang John in den gegnerischen Strafraum ein und wurde vom Gästetorwart von den Beinen geholt. Doch zur Verwunderung der Herthaner gab der Schiedsrichter statt Strafstoß für Hertha, Freistoß für Spremberg. Kurz vor Schluss hatten die Gastgeber eine Doppelchance, um noch die drei Punkte in der Sängerstadt zu behalten. Doch es blieb am Ende beim 0:0 gegen physich starke Sprembeger. Ein Ergebnis, das Hoffnung auf mehr macht. red/Werner