Am ersten Wettkampftag gingen Mathias Zapf und Kevin Seidel in der Nage-no-kata (Gruppe der Standtechniken) an den Start. Beide zeigten eine sehr ansprechende Leistung. Die Finalrunde verpassten sie aber knapp. Zapf/Seidel erreichten in ihrer Gruppe den undankbaren vierten Platz, was für den siebenten Platz in der Gesamtwertung reichte. Zum ersten Mal bei der Jugend dabei waren Michael Zapf und Lukas Stenzel. Ohne Vorrunde mussten alle Paare nacheinander demonstrieren, was keinen Spielraum für Fehler ließ. Wie ihre Trainer kamen sie am Ende auf Platz sieben. Lediglich 16 Punkte - in der Katawertung ein Wimpernschlag - trennten die beiden von Rang vier. Ebenfalls auf Platz sieben kam das Jänschwalder Paar Erik Born und Henry Reißmann (waren dreimal Deutscher Vizemeister) bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft. Abschließend mussten noch Dr. Elke Seidel mit Schwester Birgit Rusicki auf die Matte. Obwohl sich Seidel in zwei Katagruppen qualifiziert hatte, entschied sie sich hier, nur in der Juno-kata (Gymnastikkata) zu starten. Dass dies die richtige Entscheidung war, zeigte sich im Anschluss. Trainer Reißmann bescheinigte beiden eine immense Leistungssteigerung. Auch hier reichte es nicht für das Finale. "Insgesamt war es ein gutes Abschneiden des Jänschwalder Kata-Teams", resümierte der Jänschwalder Verein. pm/jag