Bei dem Techno-Festival waren 21 Menschen im Gedränge ums Leben gekommen, mehr als 500 wurden verletzt.

Der 53 Jahre alte Feuerwehrmann erlitt nach eigenen Worten bei dem Einsatz eine posttraumatische Belastungsstörung. Er wollte im ersten Zivilverfahren zu der Tragödie 90 000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld vom Land und vom Veranstalter erstreiten. Schon bei der öffentlichen Verhandlung in dem Zivilprozess Anfang September hatte die Kammer erklärt, dass sie keinen Anspruch auf Entschädigung erkennen kann. Bei dem Fall des Feuerwehrmannes gehe es "um ein typisches Berufsrisiko". Zudem zähle er nicht zu den unmittelbar Geschädigten. Damit ist der erste Zivilprozess zu dem Fall entschieden.

Neben dem Antrag des Feuerwehrmannes sind sieben weitere Zivilklagen in Sachen Loveparade anhängig.

Bei der strafrechtlichen Aufarbeitung prüft das Landgericht noch, ob es die Anklage gegen zehn Mitarbeiter der Stadt Duisburg und des Veranstalters zulässt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vor.