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Feuerwehr-Großübung in Schwarzheide

So wie bei der Übung der Katastrophenschützer im August wird am Samstag in Schwarzheide erneut das Zusammenwirken von Rettungskräften geprobt.
So wie bei der Übung der Katastrophenschützer im August wird am Samstag in Schwarzheide erneut das Zusammenwirken von Rettungskräften geprobt. FOTO: Landkreis
Schwarzheide. Feuerwehrfahrzeuge sorgen auf den Straßen ganz automatisch für erhöhte Aufmerksamkeit. Gleiches dürfte der Fall sein, wenn am Samstag, 21.

Oktober, in Schwarzheide eine Großübung stattfindet, die der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit der Feuerwehr Schwarzheide sowie seiner Brandschutzeinheit, der "Schnelleinsatzgruppe Führungsunterstützung" und dem Technischen Hilfswerk (THW) durchführt. Simuliert wird der Brand von Kunststoffen auf dem Betriebsgelände der Fränkischen Rohrwerke.

Ziel der Übung ist es, die Wasserversorgung über die Einsatzstelle unabhängig vom bestehenden Trinkwassernetz möglichst lange aufrecht zu erhalten. Hierbei soll zu Beginn ein sogenannter "Pendelverkehr" die Versorgung sicherstellen, während das THW gemeinsam mit der Feuerwehr eine lange Wegestrecke errichtet. Die Kameraden sollen die logistischen Herausforderungen meistern, die bei solch einem langwierigen Einsatz entstehen. Weiterhin soll die Leistungsfähigkeit der Brandschutzeinheit OSL demonstriert werden.

Zur Vorbereitung der Großübung gab es bereits Fortbildungen für Maschinisten und Führungskräfte. Zusätzlich fand am 13. Oktober eine entsprechende Einweisung in die Übung im Feuerwehr- und Katastrophenschutztechnischen Zentrum des Landkreises in Großräschen statt.

Erwartet werden am Samstag bis zu 120 Teilnehmer, darunter Vertreter von elf freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis, vom THW-Ortsverband Senftenberg und der "Schnelleinsatzgruppe Führungsunterstützung" des Katastrophenschutzes.

Während der Übung kann es zu Verkehrseinschränkungen im Gewerbegebiet Schwarzheide-West kommen, teilt der Landkreis mit. pm