Auf das "barbarische Verbrechen" müsse mit aller zur Verfügung stehenden Härte reagiert werden. Nach dem Jugendstrafrecht beträgt das Höchstmaß der Strafe bei Mord 15 Jahre.

Die Angeklagten sollen die 19-Jährige im Januar 2015 in ein Waldstück im Stadtteil Adlershof gelockt, mit Benzin übergossen und bei lebendigem Leib verbrannt haben. Dem Vater des Kindes sei es darum gegangen, die Geburt zu verhindern, hieß es im Plädoyer der Staatsanwaltschaft. Er war der Initiator der Tat - und habe einen früheren Mitschüler, der keine Skrupel bei Gewalt habe, als "Vollstrecker" gesucht. Bei diesem Angeklagten komme mit Mordlust ein viertes Mordmerkmal hinzu.