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Fedder und Wolf schießen U 19 zum höchsten Sieg

Moritz Fedder
Moritz Fedder FOTO: Energie
Berlin/Hamburg. Ihren deutlichsten Sieg in der noch jungen Regionalliga-Saison hat die U 19 des FC Energie Cottbus mit einem 5:1 bei Tennis Borussia Berlin gelandet. Noch vor der Pause war es Moritz Fedder (32. Georg Zielonkowski / ski1

) und Björn Nikolajewski (44.) vorbehalten, die Cottbuser Überlegenheit im Trefferbild darzustellen. Als die Berliner nach dem Wiedeanpfiff stürmisch auf den Ausgleich drängten, zeigte sich die Cottbuser Abwehr souverän und stellungssicher, so dass Gegentreffern vorerst ausblieben. Stattdessen machten Energies Angreifer ihrem Namen alle Ehre, als Pieter Marvin Wolf (52., 77.) und erneut Fedder (73.) weitere Tore beisteuerten. Lediglich ein Strafstoß in der Schlussminute ermöglichte den Borussen den Ehrentreffer.

"Die Jungs haben sich endlich einmal für ihren Aufwand belohnt. Erfreulich außerdem, dass sich im Angriff Wolf und Fedder so gut ergänzt haben", sagte Trainer Andreas Richter zufrieden. Weit weniger zufrieden war Trainerkollege Sebastian König, der mit der U 17 beim Hamburger SV eine 2:3-Niederlage kassierte, wenngleich beim Dritten der B-Junioren-Bundesliga eine Überraschung möglich war: "Wenigstens ein Remis hatten wir verdient, sogar die kompletten drei Punkte waren beim HSV drin", sagte König, der vom Einsatz seiner Mannschaft angetan war. Nach dem frühen Rückstand (9.) erzielten die Cottbuser Gleichwertigkeit und gingen durch Jeremy Posselt (18.) und Adrian Ostach (38.) sogar selbst in Führung. Trotz eines in der zweiten Halbzeit weiterhin ausgegIichenen Spielverlaufs wurden die Gäste doch um den Lohn ihrer Mühen gebracht, als HSV-Angreifer Kevin Ezeh in der 48. und 76. Minute mit zwei direkt verwandelten Freistößen schlussendlich das Resultat zugunsten der Norddeutschen drehte. König: "Das Einzige, was wir nun mitnehmen, ist die Gewissheit, als Aufsteiger mit den Favoriten der Liga mithalten zu können." Dennoch bleibt man nach sieben Spielen weiter sieglos.