Dietrich, Leiter des Fachbereiches Familienforschung und Familienberatung am Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung der Universität Potsdam sowie dessen Kollegin Karen Kammler. Erstmals war auch die neu ins Vorhaben integrierte Angela Müller dabei, die sich nun gemeinsam mit Dörte Janitz der Projektkoordination angenommen hat.

Die in insgesamt 507 vollständig ausgefüllten Fragebögen, 148 davon online, vorliegenden Aussagen zur Kinder-und Familienfreundlichkeit im Landkreis wurden einer ersten Analyse unterzogen. "Wir haben jetzt besprochen, welche Daten wir bis zur Zukunftswerkstatt weiter hinterfragen, wo wir noch genauer hinschauen wollen", erklärt Dörte Janitz. Der Präsentation der Ergebnisse in der Zukunftswerkstatt am 22. Juni in der Brikettfabrik "Louise" in Domsdorf, will sie jedoch nicht vorgreifen. Nur so viel: Die Fragebögen und die 25 Interviews mit Vertretern der Kommunen, der Politik und der Wirtschaft hätten sowohl Erwartetes bestätigt, als auch Unerwartetes zutage gefördert. Interessant sei zum Beispiel, dass 34 Prozent der Befragten Betreuungsangebote für Kleinkinder und Vorschulkinder als sehr wichtig erachten und ein hoher Anteil der Befragten mit dem bereits Gebotenen recht zufrieden sei. Im Speziellen wolle man sich der Situation und den Bedürfnissen von Familien mit Pflegeaufgaben sowie den Alleinerziehenden zuwenden.

Dörte Janitz blickt nun mit Spannung auf die Zukunftswerkstatt am 22. Juni, wo Konkretes auf den Tisch gepackt werden soll.