Grund ist ein Tipp eines Informanten von Scotland Yard, der nach der Veröffentlichung der Untersuchungsunterlagen zu dem mysteriösen Fall bekanntgeworden war. Drei Tage vor dem Verschwinden des Mädchens soll demnach ein Mittelsmann eines Kinderschänderrings ein Foto von Madeleine an ihrem portugiesischen Urlaubsort gemacht und es an einen "Kunden" in Belgien geschickt haben, wie britische Medien mit Blick auf die Ermittlungsakten berichten.
"Der Kunde fand das Mädchen passend, dann wurde Maddie mitgenommen", heißt es in dem Tipp. Die portugiesische Polizei hatte deswegen auch Interpol eingeschaltet, die Sache mangels Glaubwürdigkeit dann aber zu den Akten gelegt.
Nach der Veröffentlichung der Untersuchungsakten erwägen Madeleines Eltern, Kate und Gerry McCann, der Öffentlichkeit in einem neuen Fernsehappell die jetzt bekanntgewordenen Informationen zu präsentieren. (dpa/ig)