Durch das Inkrafttreten der einheitlichen Fahrzeug-Zulassungsverordnung sei zwar nunmehr das Wunschkennzeichen deutschlandweit für 10,20 Euro erhältlich, ansonsten sei aber mit vielen länderspezifischen Verordnungen zu rechnen. So koppeln Brandenburg und Sachsen - anders als einige andere Bundesländer - die Zulassung eines Autos an eine sofort zu erteilende Einzugsermächtigung; Antragsteller sollten darauf vorbereitet sein.
Die Arag-Experten betrachten es als Vorzug, dass die alte Doppelkarte von den meisten Versicherungen nunmehr als E-Mail zum eigenständigen Ausdrucken zugeschickt wird. Es könne aber sein, dass der zuständige Sachbearbeiter diese nicht anerkennen. In solchen Fällen reiche ein Anruf bei der Versicherung zur Bestätigung per Fax oder E-Mail an die Zulassungsstelle.
Die Versicherungsprofis raten, sich vorab zu erkundigen, welche Unterlagen von der Zulassungsstelle benötigt werden, denn es bestehen Unterschiede zwischen Neuzulassung, Umschreibung, Abmeldung oder Anmeldung von Kurzzeit- oder Saisonkennzeichen. Zur Neuzulassung sind Kfz-Brief, Versicherungs-Deckungskarte und Personalausweis unverzichtbar. (ddp.djn/Eig.Ber./eb)