Das zeigt eine von Polizeiwachenleiter Klaus Krüger vorgestellte Statistik. Besonders Damenräder stehen bei Dieben hoch im Kurs. Fast jeden Tag wird in Forst ein Drahtesel geklaut.

Fahrraddiebstahl bleibt in Forst ein Reizthema. "Es ist fast täglich eins weg", sagt Klaus Krüger, Polizeiwachenleiter in Forst. So wurden in diesem Jahr (Stand Ende August) bereits 254 Fahrräder im Forster Wachenbereich gestohlen. Das sind 44 mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allerdings gibt es auch Positives zu berichten. Krüger: "Die Serie ist zuletzt abgebrochen." So sei eine Tätergruppe beim Raddiebstahl gestört und eine Person fast geschnappt worden. Seitdem ist es ruhiger geworden in Sachen Fahrradklau. Besonders im Fokus der Diebe: gut ausgestattete Damenräder. "Wir wissen, dass sie auf dem Markt insbesondere in Polen gute Preise erzielen", sagt der Forster Wachenleiter und empfiehlt, Fahrräder immer mit hochwertigen Schlössern zu sichern.

Insgesamt sind schwere Diebstähle das Hauptproblem für die Beamten in der Forster Polizeiwache. Laut Krüger gab es bereits Ende August 668 derartige Fälle. Das sind 200 mehr als 2010. Insgesamt nimmt die Kriminalitätsbelastung jedoch ab.

Derzeit ist die Wache in Forst in einer Phase der Umstrukturierung. Doch mit der vom Land beschlossenen Polizeireform werde sich für den Forster nicht so viel ändern, gibt sich Krüger optimistisch. So bleibe die Zahl der Revierpolizisten gleich. Ähnlich verhalte sich das mit Streifenwagen, so der Wachenleiter. Krüger: "Die Polizei bleibt 24 Stunden ansprechbar. Das ist das Wichtigste."

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Zum ThemaDie Kriminalitätsbelastung ist im Bereich Forst laut Statistik in den vergangenen zehn Jahren deutlich zurückgegangen. So wurden laut Polizei im Jahr 2001 5357 Strafsachen registriert. 2010 waren es noch 2838. Insbesondere im Bereich Körperverletzung (minus 59 bis September 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) verdeutliche sich der allgemeine Trend.