"Muss ohnehin der Putz erneuert werden, dann schlägt eine fachgerechte Wärmedämmung je nach Objekt nur mit Mehrkosten von rund 25 bis 50 Euro pro Quadratmeter zu Buche." Während ein ungedämmtes Einfamilienhaus von 100 Quadratmetern Wohnfläche leicht 2000 bis 2500 Liter Heizöl pro Jahr verbraucht, sinkt der Bedarf nach der Sanierung oftmals unter 1000 Liter. Bei dem aktuellen Heizölpreis von 50 Euro pro 100 Liter wäre das eine Einsparung von 750 Euro pro Jahr. "Damit wären die Mehrkosten für die Dämmung nach etwa zehn Jahren amortisiert", so Setzler.Im Rahmen des CO{-2}-Gebäudesanierungsprogramms können Hauseigentümer bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau zinsgünstige Kredite oder einen Zuschuss beantragen. Seit Jahresbeginn gelten verbesserte Bedingungen: Bei Ein- und Zweifamilienhäusern werden jetzt auch Einzelmaßnahmen wie die Außenwanddämmung gefördert. Neben der direkten Förderung wurden auch die steuerlichen Rahmenbedingungen verbessert: Bei Handwerkerrechnungen können seit Jahresbeginn 20 Prozent der Arbeitskosten von maximal 6000 Euro von der Steuer abgesetzt werden. ddp.djn/sha