Nach Berichten des Fernsehsenders WCHS waren drei Hubschrauber und rund 20 Krankenwagen an dem Unglücksort rund 50 Kilometer südlich der Stadt Charleston im Einsatz. Wie das Unternehmen Massey Energy Company (MEE) mitteilte, wurden am Dienstagmorgen noch vier weitere Bergarbeiter vermisst. Die noch vermissten Kumpel könnten sich in einer Rettungskammer in Sicherheit gebracht haben, in der sie mit Lebensmitteln und Wasser bis zu 96 Stunden lang ausharren könnten. Allerdings gab es für sie nur noch wenig Hoffnung. Die Suche nach ihnen werde durch eine hohe Konzentration an Kohlenstoffdioxid, Methangas und Rauch behindert, sagte ein Vertreter der Behörde für Arbeitssicherheit. US-Präsident Barack Obama sprach in einem Telefonat mit dem Gouverneur von West Virginia, Joe Manchin, den Angehörigen der Opfer seine "tiefste Anteilnahme" aus. Obama bot den Rettungskräften die Unterstützung der Bundesregierung an. Nach der wundersamen Rettung Dutzender eingeschlossener Bergarbeiter in China haben die Rettungskräfte am Dienstag fünf Leichen aus dem überfluteten Bergwerk im Norden des Landes geborgen. Die Rettungsteams gaben sich dennoch optimistisch, dass die 33 noch unter Tage vermuteten Bergarbeiter das Grubenunglück vor über einer Woche überlebten. 153 Bergarbeiter waren durch einen Wassereinbruch im noch nicht fertiggestellten Bergwerk Wangjialing (Provinz Shanxi) eingeschlossen worden. Bis Montag gelang es, 115 Kumpel zu retten. dpa/AFP/pb