Die Weißwasseranerin Mariam Stoppira fand unglücklicherweise überhaupt nicht in den Wettkampf und ließ auch den nötigen Einsatz etwas vermissen. Sie landete am Ende auf dem sechsten Rang und hat bei zukünftigen Wettkämpfen sicherlich noch Potenzial nach oben.

Für Maria Drogoin und Evelyn Schreiber wurde es dagegen der erfolgreichste Wettkampf ihrer Karriere. Beide zeigten einen unbändigen Willen und Einsatz und konnten sich nach dem Landesmeistertitel vor zwei Wochen (die RUNDSCHAU berichtete) auch den Titel als Mitteldeutsche Meisterin sichern. Evelyn Schreiber besiegte dabei Anika Seidel (Pausa) und Jessica Wolf (Frankfurt) in überlegener Manier.

Etwas spannender machte es Maria Drogoin. Nach zwei Schultersiegen war die Grün-Weiß-Ringerin im Kampf gegen eine Berliner Sportlerin etwas unaufmerksam und fand sich plötzlich auf den eigenen Schultern wieder. Da aber die Ringerin aus der Bundeshauptstadt davor ebenfalls einen Kampf verloren hatte, war für die Weißwasseranerin bei einer konzentrierten Einstellung immer noch die Chance auf den Titel da. Und diese packte Maria Drogoin dann auch beim Schopfe und ließ ihren weiteren Kontrahentinnen keine Chance. Entsprechend groß fiel dann nach dem letzten Kampf der Jubel bei den jungen Lausitzerinnen aus.

Mit diesen Erfolgen haben die Ringerinnen gezeigt, dass auch Mädchen und Frauen in der Lage sind, diesen Sport erfolgreich auszuüben - und dabei beim SV Grün-Weiß Weißwasser gute Voraussetzungen finden.