Als Saisonziel hat ESV-Kapitän Uwe Scheibe vor der Saison einen gesicherten Mittelfeldplatz vorgegeben.

Jetzt belegt die Mannschaft mit sechs Siegen aus den ersten zehn Spielen derzeit aber sogar den vierten Tabellenplatz in der 3. Bundesliga Ost, punktgleich mit dem SV Geiseltal/Mücheln.

Auch Martin Exner blickt trotz vergebener Möglichkeiten auf eine positive Hinrunde zurück: „Wir sind besser gestartet, als wir uns das erhofft hatten. Dass bei Kleeblatt Berlin (1. Spieltag) nichts zu holen sein würde, war uns zuvor klar. Aber diese Niederlage haben wir bestens verkraftet und sind danach mit vier Siegen in Folge richtig in Fahrt gekommen. Ein echter Höhepunkt war unzweifelhaft der Auswärtssieg in Brehna (5420:5351), mit dem wohl keiner gerechnet hatte. Dort haben wir gemerkt, dass wir ein richtig gutes und ausgeglichenes Team sind.“ Am 8. Spieltag hätte der ESV dann sogar mit dem Tabellenführer gleichziehen können.

Doch die klare Führung in Seelow wurde noch aus der Hand gegeben, weil sich die Gastgeber nie aufgaben und am Ende einen neuen Mannschaftsbahnrekord aufstellen konnten. Und auch im Heimspiel gegen Ligaprimus Kleeblatt wäre sicherlich ein Erfolg möglich gewesen, hätte sich Uwe Scheibe nicht verletzt. Aber im Sport gibt es eben kein wenn oder wäre.

Das neue Jahr beginnt für Lok am 14. Januar beim ESV Roßlau, ehe eine Woche später der abstiegsbedrohte TSV Brehna im Elsterland gastiert.