Dabei konnte durch eine taktisch kluge Umstellung der Abwehr von ESV-Ersatzcoach Fechner Chemie gut im Zaum gehalten werden. Die vorgezogene Spielerin Zörner nutzte ihre Schnelligkeit und den Kampfgeist der Abwehr, um einige Kontertore zu erzielen. So ging es bis zur 20. Minute über die Stationen 4:5; 4:6 und 5:7. Bis zur Halbzeit galt es für die Gastgeber, den Rückstand aufzuholen. Durch starken Einsatz von Ritter sowie sehenswerte Sprungwurftore von Kekule kämpfte man sich auch auf ein 13:13 heran. An dieser Stelle sei auch die tolle Leistung beider Torhüter zu erwähnen. Durch die Verletzung von Huschka kam Maser zwischen den Pfosten zum Einsatz und bestand die Feuerprobe mit Bravour.

Nach der Pause war der Kampfgeist bei den ESV-Frauen ungebrochen. Die Abwehr stand solide und konnte so manches Tor unterbinden. Unglücklicherweise konnte dies nicht auf den Angriff übertragen werden. Beim 16:20 nach 42 Minuten hätte man so meinen können, dass für 94 alles verloren ist. Doch durch die starke Motivation von der Bank und der Fans sowie den ungebrochenen Kampfgeist arbeitete sich der ESV nochmals bis auf ein Tor heran (21:22). Am Ende konnte man so trotz der 24:27-Niederlage stolz auf den unermüdlichen Einsatz aller Spieler sein.

ESV 94: Tor: A. Huschka, D. Maser. Feld: S. Fastert (4), A. Naboka (5), V. Klaus (2), S. Doms (3), A. Walther, K. Ritter (1), G. Kekule (4), U. Zörner (5).