Zuvor hatten Retter vergeblich nach dem Esten gesucht, der Ende März kurz vor Einlaufen der Fähre zwischen Tallinn und Helsinki in den Hafen der finnischen Hauptstadt in die Ostsee gesprungen war. Im eiskalten Wasser habe er den Sprung jedoch sehr schnell bedauert und sei zu der nahe gelegenen Insel geschwommen, sagte er der Polizei. Dort sei er in ein Sommercafé auf der ansonsten unbewohnten Ferien-Insel eingebrochen und habe sich drei Wochen lang von Kartoffelchips ernährt. Unklar ist, warum der estnische "Robinson" nicht schon früher auf sich aufmerksam machte.