die italienische Zeitung "La Stampa".
Gäste haben einen Bentley samt Fahrer zur Verfügung, um Shoppingtouren zu unternehmen, ein Klavierspieler unterhält sie am Flügel in der Hotelsuite und ein Butler bringt auf Wunsch jederzeit Champagner und Kaviar.
Im Zimmer und im Bad verfügen Kunden über einen riesigen TV-Flachbildschirm, und falls sie neue Schuhe brauchen, können sie diese bereits vor ihrer Ankunft als Spezialanfertigung in Känguru- oder Krokodilleder ordern - gegen Extra-Bezahlung natürlich. Die 25 Suites des Hotels seien bis zu 1500 Quadratmeter groß, hieß es. Kostenpunkt für das ganz große Hotelerlebnis: zwischen 800 und 4000 Euro pro Nacht. "Mailand hat eine Menge schöner Hotels, aber keins, das den Reichen einen wirklich adäquaten Service bietet" sagte Hotelchef Alessandro Rosso.
"Um sich als "ultra-luxuriös" zu qualifizieren, muss ein Hotel seinen Klienten eine Serie exklusiver Dienstleistungen anbieten können", sagte SGS-Sprecher Mario Aiolfi. "Dazu gehören etwa ein Chauffeur, der die Gäste im Luxuswagen vom Flughafen abholt und ihre Lieblingsmusik spielt. Dann, dass die Gäste direkt in ihre Luxussuite gebracht werden, wo ihr Gepäck bereits auf sie wartet und außerdem ein privater Butler pro Luxus-Suite." Nichts dürfe hier dem Zufall überlassen werden, fügte er hinzu.
Bisher gab es in der Welt nur ein Hotel, das einen Sieben-Sterne-Status für sich beansprucht: das Burj Al Arab Hotel in Dubai. Jedoch wurde dieser Status nicht offiziell von der SGS zertifiziert. (Internet: www.townhouse.it) (dpa/kr)