Leider hat uns nach Wiederbeginn das spektakuläre Führungstor der Hausherren völlig von unserer Linie abgebracht."

Tatsächlich war es ein Traumtor, das Wolfsburgs Ole Pohlmann in der 46. Minute gelang, als er aus gut 20 Metern den Ball in den Winkel schoss. In der 55. Minute wurden die Lausitzer zudem noch personell dezimiert, da Tim Dethloff nach einer Grätsche von hinten in die Beine des Gegners völlig zu Recht die Rote Karte sah. Da der Bestrafte der einzige echte Angreifer im Aufgebot des FCE war, stellten sich die Offensivbemühungen der Gäste nun ausgesprochen schwierig dar. Lange nur mit einem Tor im Rückstand bemühte sich der Aufsteiger engagiert und erfolgreich, weitere Gegentreffer zu verhindern. Lediglich wenige Minuten vor dem Abpfiff entwischte der Wolfsburger Fynn Kläschelzky und bugsierte den Ball zur Spielentscheidung den Ball ins Tor.

"Dass unsere Jungs selbst danach noch kämpferisch alles gegeben haben und sich in der Schlussminute sogar noch durch Kevin Schade mit dem Ehrentreffer belohnt haben, macht uns allen Mut für die kommenden Aufgaben", so König. Die nächste Herausforderung lauert am Wochenende, wenn Energie beim sieglosen Tabellennachbarn Braunschweig anzutreten hat.