Es begann eigentlich wie immer: Lok übernahm sofort die Initiative und konnte im Anfangspaar deutlich überzeugen. Arnsdorf wechselte bereits nach 98 Wurf aus. Danach kam der Gast besser ins Spiel und ließ den Rückstand nicht anwachsen. Ein Plus von 36 Kegel für die Neißestädter war ein verdienter Lohn für das arrangierte Spiel.

Im Mitteldurchgang bekam das Lok-Spiel dann einen Riss, nichts wollte mehr gelingen. Die Arnsdorfer bemerkten die Gubener Schwäche und bestraften sie gnadenlos. Der nächste Heimsieg rückte in weite Ferne, der Vorsprung wandelte sich in einen Rückstand von 58 Kegel um.

Guben wankte, fiel aber noch nicht. Der Enddurchgang der Gastgeber gab dann noch mal richtig Gas und holte langsam aber sicher auf. Am Ende fehlten dann aber doch die wichtigen Punkte, da der Gast die glücklicheren und damit die entscheidenden Würfe platzieren konnte.

Die Niederlage von 5137:5163 ist umso ärgerlicher, da Guben damit den Sprung nach ganz oben verpasste. Am kommenden Samstag empfangen die Gubener den aktuellen Tabellendritten FC Schwedt 02.