Wichtig ist dabei eine ausreichende Deckungssumme: Drei Millionen Euro sollte der Umfang schon betragen. Die Beiträge dafür sind laut Stiftung Warentest erschwinglich: Hundehalter müssen für die Absicherung mindestens 75 Euro zahlen. Für Pferdehalter wird es etwas teurer: 104 Euro kostet der Schutz beim günstigen Anbieter VHV.
Allerdings können nicht alle Tiere zu gleichen Konditionen versichert werden. Günstigen Standardschutz zum Beispiel gibt es nicht für Kampfhunde. Die meisten Versicherer lehnen es ab, Halter von Pitbulls, Mastinos, Staffordshire-Terriern, manchmal auch Rottweilern und Dobermännern, zu versichern. Einige verlangen dafür deutlich höhere Beiträge, andere haben solche Policen nur "auf Anfrage" im Angebot.
Auch wenn der Hund versichert ist, sind Maulkorb und Leine Pflicht. Überhaupt ist der Verstoß gegen Halterpflichten ein Risikofaktor bei der Tierhalter-Haftpflicht-Versicherung, denn in diesem Fall versagt nach Auskunft von Stiftung Warentest der Schutz fast aller Gesellschaften. Versicherte sollten sich die Bedingungen genau ansehen, damit auch kleine Versehen wie eine offene Tür oder eine defekte Leine nicht gleich den Versicherungsschutz gefährden.
Unter www.tierversiche rung. biz bekommen Verbraucher einen Überblick über Policen. Oftmals gibt es Nachlässe für die Tierhalter-Haftpflicht-Versicherung, wenn der Kunde bereits eine Privathaftpflicht bei derselbenGesellschaft besitzt. (ddp.djn/eb)