Die Anfangsviertelstunde gehörte den Gastgeberinnen. Nach gut 16 Minuten hieß es 7:4. Bis dahin sah der Angriff der Elsterstädterinnen ordentlich aus, nun lief kaum noch etwas zusammen. Die Folge: Konter. Obwohl die Teltowerinnen eine Reihe solcher Möglichkeiten hatten, wurden nicht alle verwertet. Bis zum Ende der ersten Halbzeit schafften es Alexandra Lang per Freiwurf und Sandra Doms, auf sechs Tore aufzustocken. Es schwand jedoch das konsequente Zupacken in der Abwehr. Zu oft kamen die Gegnerinnen am Kreis frei zum Wurf. Die Fehler wurden mit Toren bestraft, Halbzeitstand 16:6. Jetzt mussten Tore her. Zu Wiederbeginn gelang es wieder Lang, Doms und auch Anja Schneider, den Rückstand auf sieben Tore zu verringern. Doch dann kehrte der Schlendrian wieder ins ESV-Spiel zurück. Zu viele Tore fielen nach Kontern oder Siebenmeter-Entscheidungen. Der ESV scheiterte an der Abwehr und an der KSV-Torhüterin. In den letzten Minuten traf Katja Richter zum 28:17 und in den Schlusssekunden zum 32:18. Über die Schiri-Leistung konnte man sich diesmal nicht beschweren. red/Schmidt