Demnach fehlt nur noch ein Gutachten, um zu entscheiden, ob eine Anklage erhoben wird oder nicht. Bei dem Unglück am 6. März waren zwölf Menschen verletzt worden - darunter ein Kleinkind. Bei dem Höhepunkt der Cottbuser Karnevalssaison mit mehreren Zehntausend Besuchern war in der Nähe des Staatstheaters direkt neben der Tribüne ein sechs Meter hohes Stahlgerüst umgestürzt, zu dem ein Kamerakabel in luftiger Höhe über die Straße führte. Nach den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft ist ein Festwagen an dem Kabel hängen geblieben.