Februar 2012 in Cottbus wird es nach dem Unfall in diesem Jahr Veränderungen in den Auflagen geben. Das kündigt Stadtsprecher Peter Lewandrowski an. Doch wie sie genau aussehen werden, ist noch nicht klar. „Das können wir erst sagen, wenn die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft abgeschlossen sind“, so Lewandrowski. Wie Oberstaatsanwältin Elvira Klein sagt, werden die Untersuchungen voraussichtlich bis zum Ende dieses Jahres dauern. Zwölf Menschen wurden während des Karnevalsumzuges am 6. März verletzt, als ein sechs Meter hohes Stahlgerüst in der Nähe des Staatstheaters umstürzte. Nach den bisherigen Ermittlungen soll ein Festwagen des Karnevalverbandes Lausitz an einem Kabel, das zum Gerüst führte, hängen geblieben sein.

Bündnisgrüne laden zur Europa-Diskussion

Ist das „Projekt Europa in Gefahr?“ Antworten wird Sven Giegold, Abgeordneter des Europaparlaments (Grüne-Fraktion) und Experte für internationale Wirtschafts- und Finanzpolitik, am Donnerstag im Cottbuser Stadthaus geben. Die Cottbuser Bündnisgrünen laden zu dieser öffentlichen Veranstaltung ein. Wie Petra Weißflog mitteilt, wird Giegold die Hintergründe der europäischen Finanz- und Wirtschaftskrise erläutern, Fragen beantworten und mit dem Publikum Wege zu einer nachhaltigeren Finanzpolitik diskutieren. Dabei werden Fragen eine Rolle spielen wie: Wo liegen die tieferen Ursachen für die Euro-Krise? Welche Vorschläge zur Reform des Finanzsektors gibt es? Wie kann der Finanzmarkt stabilisiert werden?

10. November, 20 Uhr im großen Saal des Stadthauses am Altmarkt

Finanzausschuss wertet Etatgenehmigung aus

. Der Finanzausschuss des Kreistages trifft sich am heutigen Mittwoch in Forst. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Auswertung der Haushaltsgenehmigung 2011, die kürzlich von der Kommunalaufsicht im Innenministerium erteilt wurde. Darin gab es einige Auflagen, die dem Landkreis in den kommenden Jahren Schwierigkeiten bereiten könnten. Dies trifft etwa auf die Frage der künftigen Kreisumlage zu. Der Ausschuss tagt um 16 Uhr im Raum C.2.04 im Forster Kreishaus.

Landkreis sucht FFH-Gebietsbetreuer

Der Landkreis Spree-Neiße sucht einen ehrenamtlichen Gebietsbetreuer für das Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH) „Oder-Neiße-Ergänzung“. Diese Region befindet sich an der Lausitzer Neiße nördlich des Forster Stadtteils Briesnig. Hauptaufgabe ist nach Angaben von SPN-Dezernent Olaf Lalk die jährliche Erfassung von Veränderungen in der örtlichen Pflanzen- und Tierwelt. Dafür gebe es eine jährliche Aufwandsentschädigung von 100 Euro.

Interessenten können sich ab sofort beim Landkreis Spree-Neiße unter der Telefonnummer 03562 98617000 melden.