• In Berlin wird heute mehrfach gewählt: Wahlberechtigte Berliner und Berlinerinnen stimmen über das Abgeordnetenhaus, über die Bezirksverordnetenversammlungen und über den Volksentscheid ab
  • Hier geht’s zum Text über die Wahl über Berlins neuen Bürgermeister.
  • Beim Volksentscheid geht es um die Frage, ob die Stadt Wohnungen von großen Immobilienfirmen wie Deutsche Wohnen kaufen soll
  • Egal wie der Volksentscheid ausgeht: Die Berliner Regierung wird über das Thema Wohnen in der Hauptstadt sprechen müssen
  • Hier sind alle Ergebnisse, Hochrechnungen und Prognosen zur Abstimmung über den Volksentscheid.
Für die Wahl zum Abgeordnetenhaus und den Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ sind rund 2,456 Millionen Berlinerinnen und Berliner wahlberechtigt. Vor fünf Jahren waren es noch fast 40 000 Menschen weniger.
Das Thema Wohnen ist eines der dominierenden im Wahlkampf. Denn die Mieten in der Hauptstadt sind zuletzt stark gestiegen, selbst Normalverdiener haben es in etlichen Stadtteilen schwer, noch eine bezahlbare Bleibe zu finden. Daher wird unter anderem über regulierende Maßnahmen der Politik und den Wohnungsbau gestritten.

Deutsche Wohnen enteignen: Rechtlich nicht verbindlich

Die Initiatoren des Volksentscheids wollen Unternehmen mit mehr als 3000 Wohnungen vergesellschaften, also gegen Entschädigung enteignen - soweit diese eine „Gewinnerzielungsabsicht“ haben. So können nach Meinung der Initiative der Anstieg der Mieten in Berlin gestoppt und langfristig bezahlbare Mieten gesichert werden. Die Abstimmung gilt als erfolgreich, wenn es mehr Ja- als Nein-Stimmen gibt und mindestens ein Viertel der Wahlberechtigten, also rund 613 000 Berlinerinnen und Berliner, dafür sind. Allerdings ist das Ergebnis des Volksentscheids rechtlich nicht verbindlich, weil die Wähler nicht über einen konkreten Gesetzentwurf abstimmen. Gleichwohl müsste sich die Politik im Erfolgsfall mit dem Votum auseinandersetzen.

Volksentscheid in Berlin: So hat Berlin entschieden

Die Wählerinnen und Wähler in Berlin konnten beim Volksentscheid zwischen „Ja“ (für die Enteignung) und „Nein“ (gegen Enteignung) entscheiden. So wurde abgestimmt:
  • Ja:
  • Nein:
In den Bezirken wurde unterschiedlich gewählt:
  • Mitte:
  • Friedrichshain-Kreuzberg:
  • Tempelhof-Schöneberg:
  • Steglitz-Zehlendorf:
  • Pankow:
  • Reinickendorf:
  • Charlottenburg-Wilmersdorf:
  • Spandau:
  • Neukölln:
  • Treptow-Köpenick:
  • Marzahn-Hellersdorf:
  • Lichtenberg:

Bundestagswahl in Brandenburg: Wie wurde gewählt?

In unserem Live-Ticker zur Bundestagswahl in Brandenburg berichten wir über die Hochrechnungen im Bundesland. Hier geht’s zum Ticker:
Wie wählt eigentlich Ostdeutschland? Eine Übersicht über die Wahlergebnisse im Osten findet ihr hier im Laufe des Abends.