Das Beben der Stärke 7,4 traf dieselbe Region, die am 11. März 2011 von einem deutlich schwereren Beben der Stärke 9,0 und einem gewaltigen Tsunami verwüstet worden war. 18 500 Menschen kamen damals ums Leben, im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi war es zu Kernschmelzen gekommen. Diesmal erreichten die Flutwellen lediglich eine Höhe von mehr als einem Meter. Größere Schäden blieben zum Glück aus. 17 Verletzte wurden bislang gemeldet. Im Laufe des Tages folgten mehrere schwächere Nachbeben. In der Atomruine Fukushima sowie anderen Reaktoren in der Region, die alle abgeschaltet sind, gab es nach Angaben der Betreiber keine weiteren Unregelmäßigkeiten.