Allein drei Tore fielen dabei nach Standardsituationen und offenbarten somit eine Schwäche der Heimelf.Schon nach elf Minuten zappelte der Ball das erste Mal im Netz. Einen Freistoß von der linken Seite köpfte der Belziger Abwehrspieler Nikolas Dietzmann unbedrängt aus zwölf Metern an Daniel Pöscha vorbei ins Tor. Wenig später folgte der nächste Kopfballtreffer. Diesmal stieg Lars Leschke nach einer Ecke höher als seine Gegenspieler (17.). Danach schien sich Straupitz zu fangen und hätte beinahe durch Dirk Schieban verkürzt. Seinen Schuss nach guter Freistoßablage von Danilo Halko entschärfte der Belziger Torhüter Christoph Schleiß (35.). Wie schon in den vergangenen beiden Auswärtspartien schlich sich bei Straupitz kurz vor der Halbzeitpause erneut der Schlendrian ein. Der Gegner traf innerhalb ganz kurzer Zeit gleich zweimal. Beide Treffer waren allerdings unhaltbar und auch sehenswert für die Zuschauer. Erst schob Lars Leppek den Ball aus 16 Metern in die lange Ecke. Dann schlenzte Lars Leschke einen Freistoß von der Strafraumkante direkt unter die Latte.Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte Straupitz zunächst Glück, nicht noch einen fünften Gegentreffer zu kassieren. Sebastian Metz fehlte bei seinem Lupferversuch die Präzision. Dann nahmen die Gastgeber das Zepter in die Hand und gaben sich trotz des Rückstandes nicht geschlagen. Nach dem Kopfballtor von André Mietk (65.) keimte noch einmal Hoffnung auf einen Punktgewinn auf. Diese wurde noch größer, als der Belziger Eric Mandelkow mit Gelb/Rot vom Platz musste. Allen Offensivbemühungen zum Trotz, war jedoch mehr als das 2:4 durch Marcus Jugan drei Minuten vor Schluss nicht drin. Der Gäste-Sieg ging in Ordnung, da Blau-Weiß vor der Pause dem Gegner zu viel Raum ließ. dsz