Confit (von französisch confire, "einlegen, einkochen") ist in Fett gekochtes und so haltbar gemachtes Fleisch. So zubereitet kann die Ente etwas länger aufbewahrt - oder im Glas sogar zu Weihnachten verschenkt werden.

Zutaten: 4 Entenkeulen, 200 g grobes Meersalz, je 2 Zweige Thymian, Rosmarin und Majoran, 3 Knoblauchzehen, 1-1,5 kg Gänseschmalz, ersatzweise Schweineschmalz, 1 EL Pfefferkörner, 5 Lorbeerblätter

Zubereitung: Die Keulen mit dem Salz einreiben und zwölf Stunden kalt stellen, dann abwaschen und trockentupfen. Die Kräuter waschen und trockenschütteln. Knoblauch mit dem Messerrücken leicht andrücken. Knoblauch und Kräuter zusammen mit Schmalz und Gewürzen in einen Topf geben. Keulen hineingeben und auf dem Herd bei niedriger Hitze oder im Ofen bei 120 Grad drei bis vier Stunden kochen. Dabei sollen die Keulen stets vollständig mit Fett bedeckt sein. Falls nötig, noch etwas Schmalz hinzugeben. Die Keulen sind fertig, wenn sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lässt.

Das Fleisch von den Knochen zupfen und samt Haut in grobe oder nach Belieben feinere Stücke zerteilen. In Gläser schichten, gut andrücken und mit flüssigem Schmalz begießen. Mit Pergamentpapier bedecken und im Kühlschrank aufbewahren. Das Entenconfit schmeckt kalt oder kross gebraten als Brotbelag.

Das übrige Schmalz durchsieben und im Kühlschrank fest werden lassen. Zum Braten benutzen oder mit Röstzwiebeln oder Kräutern würzen und als Brotaufstrich essen.