Neben den ständigen Ausstellungen über Pückler als „Gartenkünstler, Schriftsteller und Weltenbummler“, Carl Blechen als „Genie der Farbe. Maler des Lichts“ sowie zu „Fürst Pücklers Welt – Lebenskunst und Landschaftskunst“ wartet die Stiftung Park und Schloss Branitz im nächsten Jahr mit einer Reihe von Sonderausstellungen auf.

So widmet sich vom 25. Mai bis 31. Oktober eine Exposition im Marstall dem Thema „Friedrich der Große und Graf Brühl – Geschichte einer Feindschaft“. Wie Stiftungssprecher Matthias Körner betont, folgt die Ausstellung den Spuren des Konflikts zwischen Heinrich von Brühl, der am sächsisch-polnischen Hof vom Pagen zum Premierminister aufgestiegen ist, und Friedrich II. „Erzählt wird von Schmähungen, Rache und Zerstörung“, so Körner. Damit offenbare sich eine ganz neue Sicht auf Sachsens Glanz und Preußens Gloria. Die Ausstellungseröffnung ist für den 24. Mai, 17 Uhr, vorgesehen.

Der 35. Internationale Museumstag am 20. Mai steht unter dem Thema „Welt im Wandel – Museen im Wandel“. Ab 11 Uhr zeigt Willy Thiel, Leiter der Restaurierung der Stiftung, wie Blattgold hergestellt und historische Objekte neu vergoldet werden.

Auch beim Tag des offenen Denkmals am 9. September macht ein Restaurator Interessenten mit alten Techniken des Kunsthandwerks vertraut. Jens-Uwe Möbert zeigt Besuchern ab 11 Uhr, wie eine gewundene Säule aus Holz hergestellt wird.

Nach dem überwältigenden Erfolg des ersten Branitzer Adventsmarkts soll es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben. Am 15. und 16. Dezember 2012, so Matthias Körner, werde Veranstalter pool production in Kooperation mit der Stiftung zu einem neuen Adventsmarkt in Park und Schloss Branitz einladen. Dabei erwarte die Besucher Hochwertiges, Fantasievolles und Unerwartetes. Auch die Zusammenarbeit mit dem Staatstheater soll fortgesetzt werden. Ein fester Termin ist die Spielplanpräsentation am 26. August 2012, 15 Uhr. Eine Serenade in Branitz soll am 29. und 30. Juni sowie am 1. Juli in der Schlossgärtnerei erklingen.

www.pueckler-museum.de