Ganz mutig ging Energies U 19 in den Vergleich gegen die bisher ungeschlagenen Blumenstädter. Diese Spielart führte bereits nach sieben Minuten zum zählbaren Erfolg, als der in allen bisherigen Partien überdurchschnittlich agierende Domenik Deumer das 1:0 erzielte. "Bei dieser Aktion hat er ganz schnell geschalten und wieder einmal nachgewiesen, dass er auf einem hoffnungsvollen Weg ist", schätzte Trainer Andreas Richter ein. Was auch auf seine gesamte Mannschaft zutrifft, die sich gegen stark aufkommende Spieler des FC Rot-Weiß zu wehren hatte.

Dass Fußball manchmal grausam ist, musste die B-Jugend erfahren. Zwar war man sich im Klaren, dass weitere Chancen nach den Torerfolgen von Paul Berger (7.) und Danilo Martschinkowski (33.) vieleicht zu leicht vergeben wurden, doch das bittere Ende hinterließ deutlichere Spuren. Weil trotz der Gegentore (52., 64.) der FCE das Spiel gegen einen Staffelfavoriten offen hielt und somit die Punkteteilung ein wohl korrektes Resultat gewesen wäre. Doch ein vom Berliner Kevin Künzer verwandelter Strafstoß brachte Hertha den Sieg.