In solchen Fällen übernimmt der Grundversorger die Belieferung mit Energie, erklärt Günter Hörmann von der Verbraucherzentrale Hamburg. Dieser liefert auch, wenn Verbraucher beim Umzug in eine Wohnung versäumt haben, einen neuen Energieliefervertrag abzuschließen. Der Grundversorger ist nach dem Energiewirtschaftsgesetz immer der Anbieter mit den meisten Haushaltskunden .

Wer im Grundversorgertarif gelandet ist, kann seinen Vertrag monatlich kündigen. Für die flexible Kündigungsfrist müssen Verbraucher in der Regel tiefer in die Tasche greifen. "Der Grundversorger darf ohne Vorankündigung die Preise ändern und ist meist etwas teurer", sagt Hörmann. Der Experte rät Kunden in der Grundversorgung zu einem Wechsel.