Bildergalerie Zehn VfL-Momente von Pele Wollitz

1989 wechselt Claus-Dieter Wollitz nach den Bundesliga-Stationen beim FC Schalke 04 und Bayer Leverkusen zum damaligen Zweitligisten VfL Osnabrück. Er ist der bis dahin teuerste Neueinkauf der Niedersachsen.
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Für den VfL erzielt Wollitz in 141 Partien 43 Tore und entwickelt sich zum Publikumsliebling im Stadion an der Bremer Brücke. 1993 wechselt Wollitz innerhalb der 2. Liga zu Hertha BSC, wo er den zu Werder Bremen abgewanderten Mario Basler ersetzen soll.
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2004 kehrt Claus-Dieter Wollitz als Trainer zum VfL Osnabrück zurück. Er übernimmt die Nachfolge von Frank Pagelsdorf und macht einen radikalen Neuanfang beim sportlich und wirtschaftlich am Boden liegenden Verein.
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2006/07 steigt der VfL als Tabellenzweiter der Regionalliga Nord in die 2. Liga auf. 2007 absolviert Wollitz den Trainerlehrgang beim Deutschen Fußball-Bund, den er als Zweitbester abschließt. 2008 schafft der VfL den Klassenerhalt. Wollitz wird zur Kultfigur bei den Fans. Anlässlich des 110. Vereinsgeburtstages im Jahr 2009 wählen ihn die Anhänger zum "Jahrhundert-Trainer".
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2009 steigt der VfL Osnabrück nach den Relegationsspielen gegen den SC Paderborn aus der 2. Liga ab. Nach der Saison wird bekannt, dass zwei Stammspieler in den Fußball-Weltskandal verwickelt sind. Wollitz verlässt den Verein nach fünf Jahren und wechselt zu Energie Cottbus (2009 bis 2011).
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2012 kehrt Claus-Dieter Wollitz zum VfL Osnabrück in die 3. Liga zurück. Er unterschreibt im Januar einen Dreieinhalbjahres-Vertrag bis Juni 2015 als Trainer und Sportdirektor.
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2013 erklärt Wollitz nach dem vorletzten Saisonspiel bei Arminia Bielefeld trotz der Chance auf den Aufstiegs-Relegationsplatz in der Pressekonferenz überraschend seinen Rücktritt. Als Rücktrittsgrund gibt er fehlendes Vertrauen in seine Arbeit im Vereinsumfeld an.
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Nach der Rückkehr aus Bielefeld hält er eine emotionale Wutrede vor einigen Fans und übt scharfe Kritik am Vereinsvorstand. Das etwa drei Minuten lange Handy-Video gelangt ins Internet und wird sogar im ZDF-Morgenmagazin ausgestrahlt. Er sei ein Gerechtigkeitsfanatiker und habe einige Dinge einfach nicht mehr auf sich beruhen lassen können, erklärt Wollitz.
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Nur wenig später wird der Trainer durch den VfL Osnabrück beurlaubt. Wollitz hält noch eine Abschiedsansprache an seine Spieler und das Trainerteam. Dabei entschuldigt er sich für seine Wutrede.
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Beim letzten Saisonspiel trägt die Mannschaft T-Shirts mit der Aufschrift „Danke Pele“. Das Verhältnis zur Vereinsführung ist jedoch zerrüttet.
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Bildergalerie / 19. November 2018, 14:35 Uhr