Wolliitz über den Tag mit des Innenraumverbots:

„Ich bin froh, dass es vorbei ist. Vor dem Spiel habe ich viel Zuspruch bekommen, auch während des Spiels. Das tat mir gut, es ist eine ganz schwierige Phase – auch für mich persönlich. Viele Menschen in der Lausitz fühlen sich falsch verstanden, nicht nur ich. Das war heute nicht angenehm, das wünsche ich keinem. In so einer Situation, in der es um sportliche Existenzen geht, hätte der Verband mehr Spielraum gehabt. Jetzt ist es vorbei.“

Seine persönlichen Konsequenzen:

„Ob es mir eine Lehre ist, kann ich nicht hundertprozentig sein. Ich lebe Fußball, ich liebe Fußball. Das werde ich weiter so handhaben und auch weiterhin versuchen, meine Gefühle zu vermitteln.“

Über die Vorbereitung der Mannschaft:

„Ich habe ganz normal die Mannschaftsbesprechung gemacht und mich dann unter Tränen von meiner Mannschaft verabschiedet. Da habe ich erst gemerkt, was da eigentlich passiert. Das hätte ich so auch emotional für mich nicht erwartet. Ich habe der Mannschaft noch einmal daran erinnert, was ich schon an positiven Dingen mit ihr erleben durfte. Das habe ich versucht, zu emotionalisieren. Aber das ist auch schwierig, weil die Spieler unter enormen Druck stehen.“

Über seine Gefühle auf der Tribüne:

„Natürlich sehe ich Fußball anders als viele – und ich habe auch keine Angst vor Entscheidungen. Aber wir haben vor dem Spiel alles abgesprochen und da kann ich mich nicht hinterher hinstellen und den Schlaumeier spielen. Spätestens nach dem 1:0 hätte ich vielleicht andere Entscheidungen getroffen, aber ich habe mich daran gehalten, was mir auferlegt worden ist. Ich habe keinen Kontakt zur Mannschaft gehabt.“

Über das Spiel gegen Kaiserslautern:

„Es waren nicht viele Chancen im Spiel, aber trotzdem hat es von der Spannung gelebt. In der zweiten Halbzeit haben wir es in der Organisation ein bisschen besser gemacht – ohne den richtigen Punch nach vorn zu bekommen. Das sieht man von oben etwas besser, dass die Laufwege nicht so in Ordnung waren. Trotzdem gab es dann diese eine Aktion, den Elfmeter. Sicher verwandelt, aber dann kriegen wir so ein dummes Gegentor. Im Defensivverhalten haben wir es sehr, sehr ordentlich gemacht. Es war klar, dass Lautern heute nur über eine Standardsituation zu einem Tor kommen kann.“

Über die Situation im Abstiegskampf:

„Vor dem Spiel wurde gesagt, wir haben aus den letzten fünf Spielen nur vier Punkte. Man hätte auch sieben Spiele nehmen können, dann wären es zehn Punkte. Egal, wir haben zwei Punkte Rückstand zur Nichtabstiegszone. In den fünf Spielen ist alles möglich. Mehr Motivation braucht man nicht. Ich glaube nach wie vor, dass wir unsere Ziele erreichen können.“

Cottbus nur remis gegen Kaiserslautern Energie und LR stolpern über unbekannte Regel

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