Der FC Energie Cottbus droht mutmaßlichen Anhängern des Vereins mit einer Sperre in deutschen Arenen. „Sollte es rechtlich möglich sein, so werden wir auf ein bundesweites Stadionverbot drängen“, sagte Energie-Pressesprecher Stefan Scharfenberg-Hecht der Deutschen-Presse-Agentur. Zuvor war ein Video auf Twitter veröffentlicht worden, das mutmaßliche Anhänger des Viertligisten zeigte, die auf einer Feier mehrmals den Arm zum Hitlergruß hoben.

„Auf jeden Fall erhalten diese Personen, sobald die Namen bekannt werden, Hausverbot bei Energie“, teilte der Verein mit. Man sei dabei auf die Ergebnisse der Polizei angewiesen, die die Beweise aufgenommen und an den Staatsschutz weitergeleitet hat. „Wir wollen diese Leute nicht“, betonte Scharfenberg-Hecht.

Hooliganforscher schreibt Video Hoolgruppe aus 2000er zu

Der Hooliganforscher Robert Claus hat auf dem Video Hinweise auf die Hoolgruppe Eastside Warriors entdeckt. Die Gruppe aus den 2000er-Jahren wurde nach Aussagen von Claus 2018 in Cottbus wiederbelebt. Er schreibt weiter bei Twitter, dass diese vor ein paar Wochen eigene Räume angemietet hätten.

Claus schätzt das Video als aktuell ein.