Claus-Dieter Wollitz (Energie-Trainer): „Es ist vor allem Leere da. Aber solche Situationen gehören zum Sport dazu. Wir sind natürlich total enttäuscht. Aber wir hatten 38 Spieltage Zeit, um unsere Ziele zu erreichen. Deshalb sollte man nicht nur auf dieses letzte Spiel schauen und auch nicht auf unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen – es ist vorbei. Wir haben es leider nicht über die Ziellinie gebracht.“

André Schubert (Eintracht-Trainer): „Beide Mannschaften haben gezeigt, dass sie es absolut verdient haben, in der Liga zu bleiben. Es ist bitter, dass es eine Entscheidung zwischen diesen beiden Mannschaften geben musste. Ich habe größten Respekt vor der Arbeit in Cottbus. Es ist unglaublich traurig, dass Cottbus es nicht geschafft hat. Aber ich bin natürlich froh, dass wir es geschafft haben. Ich kann meiner Mannschaft nur ein großes Kompliment machen.“

Lasse Schlüter (Energie): „Es herrscht große Enttäuschung, unglaubliche Traurigkeit. Im ganzen Verein, im Umfeld. Wir hatten nach dem Ausgleich noch eine halbe Stunde Zeit, haben aber kein Tor mehr gemacht. Wir müssen uns jetzt alle erst einmal sammeln. Wir haben für den Verein noch ein schwieriges Spiel im Landespokal.“

Felix Geisler (Energie): „Ich kann die Enttäuschung gar nicht in Worte fassen. Wir haben diesen Abstieg nicht verdient. Wir haben hintenraus eine klasse Saison gespielt und kriegen es mit so einem Spieltag reingedrückt. Es tut mir extrem leid für alle.“

Stephan Fürstner (Braunschweig): „Wir haben uns nach dem Spiel im Kreis einfach angeschaut und nichts gesagt. Weil es einfach nicht greifbar ist, wir haben es jetzt wirklich geschafft. Was wir hier heute für einen Nervenkitzel hatten, das ist nicht gut fürs Herz. Natürlich kriegt man die anderen Ergebnisse auch mit. Und ich glaube der Elfmeter für uns war ein bisschen strittig. Es war klar, dass dann viele Emotionen drin sein würden. Ich wäre heute nicht gern Schiedsrichter gewesen.“

Marc Pfitzner (Braunschweig): „Von meinen Schultern fällt gerade eine unglaubliche Last. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Beim Elfmeter war noch einige Zeit, es gab eine riesige Diskussion, bis ich endlich schießen konnte. Wenn man auf dem Platz steht, hat man die Nerven im Griff. Wenn man von draußen mitfiebern muss, ist es kaum auszuhalten. Mir tun die Cottbuser auch leid, dass sie mit 45 Punkten absteigen. Sie haben in den letzten Spielen auch ordentlich Gas gegeben. Am Ende hat ein Tor entschieden.“