Er ist Fan von Energie Cottbus und er sorgt sich um den Verein. Deshalb organisiert Sänger Alexander Knappe gemeinsam mit der Lausitzer RUNDSCHAU ein Benefizkonzert für den sportlich und finanziell angeschlagenen Verein. Am 24. August wird es im Spreeauenpark ein buntes Programm für die ganze Familie und viele Liveacts auf der Bühne geben. Neben Alexander Knappe werden beim großen „Liebe kennt keine Liga“-Festival unter anderem Petra Zieger („Wir sind die Fans von Energie“) und „Die Übeltäter“ („Energie, wir sind da wie noch nie“) mithelfen, möglichst viel Geld einzuspielen. Alle Künstler verzichten auf ihre Gage.

Im RUNDSCHAU-Interview spricht Alexander Knappe über...

…den Abstieg von Energie Cottbus: „Es gibt ja das Sprichwort ‚Lass los, was dich kaputtmacht.‘ Das Zittern um den Klassenerhalt hat mich im wahrsten Sinne des Wortes viel Energie gekostet. Aber das war damals natürlich nur eine Momentaufnahme. Dann kam die Trotzreaktion. Ich will etwas bewegen und die Flagge hochhalten. Wir brauchen in der Region unbedingt einen Leuchtturm. Energie ist nicht nur ein sportlicher Leuchtturm, sondern auch für die Gesellschaft in der Region sehr wichtig.“

…seine Liebe zu Energie Cottbus: „Energie war ein bisschen meine Ersatzfamilie. Mit 13 Jahren bin ich von der Lausitzer Sportschule zu Hertha BSC gewechselt. Dort habe ich die Energie-Fahne hochgehalten. Und wenn ich hier war, habe ich im Stadion in Cottbus alle meine Freunde getroffen. Das werde ich nie vergessen. Wir hatten eine gute Zeit: 1. Liga, DFB-Pokalfinale. Das prägt natürlich.

…die aktuelle Lage beim FCE: „Ich hoffe auf die Kompetenz der momentan führenden Personen. Ich weiß, dass es gerade nicht einfach ist. Aber das war ja 2016 genauso. Ich kann nur meinen Teil beitragen – das mache ich mit dem Openair-Konzert.“

…die Idee für das Konzert: „Es gibt ja die Idee mit dem fiktiven Heimspiel. Das funktioniert sehr gut. Aber es gab auch die Kritik, dass das für die Leute nicht greifbar ist. Deshalb kam dann die Idee – ich organisiere einfach ein Openair-Konzert! Wir wollten es erst im Stadion machen. Das ist aber technisch nicht möglich. Außerdem wäre es schwierig geworden mit dem Rasen. Deshalb haben wir uns für den Spreeauenpark entschieden.“

…die Unterstützung für das Projekt: „Die gesamte Stadt arbeitet mit. Alle sind dabei, alle wollen helfen. Das habe ich so nicht erwartet. Ich habe befürchtet, dass ich gegen Windmühlen kämpfe. Es ist genau das Gegenteil der Fall. Man merkt, dass die Stadt lebt – trotz der schwierigen Situation.

…den verbindenden Charakter: „Wir müssen zusammenbleiben! Wir wollen mit diesem Konzert natürlich auch diesen gewissen Moment erzeugen. Klar, es geht auch um das Geld, das wir für den Verein generieren wollen. Der Erlös jedes Tickets geht zu Energie. Damit soll der Etat gedeckt werden. Wenn ich meinen Teil dazu beitragen kann, dann würde mich das unglaublich stolz machen. Deshalb hoffe ich, dass alle kommen und das Konzert ein Erfolg wird.“

…eine Besonderheit: „Wir werden im Spreeauenpark – der meiner Meinung nach übrigens viel zu selten bespielt wird – eine 360-Grad-Bühne auf dem Pavillon haben. Dadurch können wir mehr Zuschauer reinlassen, zirka 3300 Leute. Es wäre ein Traum, wenn wir das Ding ausverkauft kriegen und gemeinsam einen geilen Abend haben.“

…das bunt gemischte Publikum: „Das Schöne ist ja, einige Leute im Publikum werden sagen: ‚Ich feiere die Musik von Knappe.‘ Dann wird es Leute geben: ‚Knappe ist jetzt nicht meine Musik, aber ich mag Energie, also gehe ich trotzdem hin.‘ Und das ist auch in Ordnung so.“

Hier gibt es alle Infos zum Openair-Konzert: Ein Festival der Liebe für Energie Cottbus

Liebe kennt keine Liga Open-Air (Mit VIDEO) Ein Festival der Liebe für Energie Cottbus

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