Claus-Dieter Wollitz (Trainer Cottbus): „Ich glaube, dass es sich sehr hoffnungsvoll angeschaut hat. Diese Jungs sind aber noch sehr unerfahren. Die sind alle 18, 19 Jahre und brauchen noch viel Zeit. Alle drei Gegentore sind aus dieser Unerfahrenheit entstanden. Wir brauchen noch zwei drei Spieler, die dem Team noch etwas mehr Ruhe und mehr Ordnung geben. Wichtig ist, dass die Jungs nach dem 0:3 sich nicht haben hängen lassen und versucht haben, ein Tor zu erzielen. Das Hauptaugenmerk ist eine Basis zu schaffen.

Daniel Meyer (Trainer Aue): „Ich bin froh, dass wir gesund durchgekommen sind. Wir hatten eine harte Woche, die Jungs waren komplett platt. Aufgabe war es, hier seriös zu spielen und kompakt zu stehen. Das hat in der ersten Halbzeit ganz gut funktioniert. Nach der Pause war es dann sehr wild. Wir hatten fünf U19-Spieler auf dem Platz, zwei davon haben noch nie bei uns trainiert. Ein Probespieler war dabei, das hat man dann auch gesehen – da stimmt nicht mehr viel. Aber wir haben das Ergebnis über die Zeit gebracht.“

Jan Koch (Energie): „Ich glaube, dass wir schon ein ganz ordentliches Spiel gemacht haben, dafür dass es der erste anspruchsvolle Gegner war. Wir hatten ein paar individuelle Fehler, gerade die drei Gegentore sind nach einem abgewehrten zweiten Ball gefallen. Aber wir sollten das positive mitnehmen. Man hat gesehen, dass jeder von uns den Willen hat, nicht aufzustecken. Die nächsten Sachen müssen wir uns noch erarbeiten.“

Berkan Taz (Energie-Neuzugang): „Ich fühle mich gut, es ist ein schönes Gefühl nach längerer Zeit mal wieder zu spielen. Der Trainer hat mir das Gefühl gegeben, dass ich hier in Cottbus zeigen kann, was ich drauf habe. Deswegen habe ich mich für Energie entschieden.“

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