Claus-Dieter Wollitz (Trainer Energie): „Mit dem Spiel bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis nicht. Wir erspielten auswärts wieder fünf hundertprozentige Torchancen heraus. Es ist nicht selbstverständlich, dass man vier Tage nach der Niederlage gegen Auerbach so auftritt. Aber ich vertraue meinen jungen Spielern. Niklas Geisler, Tobias Eisenhuth – wie die das heute gemacht haben. Das war sehr, sehr gut. Auch bei Jonas Zickert als Innenverteidiger, der gefühlt hundert Prozent Zweikämpfe gewonnen hat oder bei Moritz Broschinski, der extrem viel gelaufen ist.“

Benedetto Muzzicato (Trainer Viktoria): „Ich glaube, dass das Unentschieden okay ist, weil wir in der zweiten Halbzeit auch unsere Möglichkeiten hatten. Aber wir spielen Angriffe nicht vernünftig zu Ende, das Problem zieht sich durch die ganze Saison.“

Lennart Moser (Torhüter Energie): „Es ist positiv, dass wir zu Null gespielt haben – aber es ärgert mich trotzdem, dass wir nicht gewonnen. Aber ich denke, wir müssen erstmal hinten anfangen und sicher stehen. Dann kommt das vorn von ganz alleine. Das 1:4 gegen Auerbach hatten wir ganz schnell abgeschrieben. Dass es ein schlechtes Spiel von allen war, ist uns auch bewusst. Aber das müssen wir so schnell wie möglich vergessen.“

Christoph Menz (Viktoria): „Es war ein Spiel, wo beide Mannschaften Chancen zum Sieg hatten. Wir nehmen jetzt den Punkt erstmal mit. Wer weiß, wozu er am Ende gut ist. Und Energie geht es wohl so ähnlich. Das 1:4 gegen Auerbach hat bei Energie sicherlich die Sinne geschärft. Das hat man gemerkt, alle waren hellwach und keiner wollte einen Fehler machen. Deshalb kam wohl auch dieses Ergebnis zustande.“