Tomasz Kaczmarek (Fortuna-Trainer): „Es ist ein sehr enttäuschendes Ergebnis für uns an einem Tag, wo wir viele Dinge richtig gemacht haben. Wir fahren mit leeren Händen nach Hause. Wir haben nicht viele Fehler gemacht, aber diese Fehler wurden brutal bestraft. Dass wir bei dieser Kulisse zwei Mal zurückgekommen sind, spricht für unsere Moral.“

Claus-Dieter Wollitz (Energie-Trainer): „Wir sind gut ins Spiel reingekommen. Dann haben wir aber Fehler gemacht. In der Halbzeitpause war die Enttäuschung unfassbar groß. Nach dem Wechsel haben wir zu viele Freistöße zugelassen. Mit dem 3:3 war es dann ein anderes Spiel. Mut und Überzeugung waren wieder da.“

Marcelo (Energie Cottbus): „Zum Glück haben wir heute diese drei Punkte mitgenommen. Es war ein Topgefühl, als mein Ball reingegangen ist. Ich versuche immer, aus 20 Metern zu schießen. Zum Glück ging er rein. Fehler wie die von Kevin Rauhut gehören dazu. Am Ende zählt der Sieg.“

Kevin Rauhut (Energie Cottbus): „Ich war heute der Fremdkörper der Mannschaft. Das waren mit die beschissensten 90 Minuten meiner Laufbahn. Wir haben in der Kabine gesagt, dass wir eine Familie sind. Heute konnte ich froh sein, dass wir eine starke Familie sind, die uns und den Verein heute gerettet hat. Ich bin wahnsinnig dankbar für die Leistung der Jungs, nachdem ich die beiden ersten Gegentore verursacht habe.“

Fabian Holthaus (Energie Cottbus): „Der Ball beim Freistoß lag zu zentral, eine Flanke wäre nur halbgar gewesen. Wir trainieren das im Training immer wieder und die Jungs haben mir gesagt: ,Wenn du heute einen Freistoß hast, dann hau drauf.‘ Als der Ball drin war, war das eine kleine Erleichterung – weil wir in der zweiten Halbzeit nicht ganz so griffig waren. Dieser Sieg war enorm wichtig für uns.“

Dominik Ernst (Fortuna Köln): „Wenn du in Cottbus 3:2 führst, dann kannst du vor dieser Kulisse vielleicht noch den Ausgleich kassieren. Aber du darfst das Spiel nicht mehr verlieren. Wir hätten heute einen Punkt verdient gehabt, weil wir die bessere Mannschaft waren. Außer Streli Mamba, der gefährlich wurde, habe ich von Cottbus nichts gesehen. Es ist traurig, dass wir heute verloren haben.“

Hamdi Dahmani (Fortuna Köln): „Gerade nach der 3:2-Führung hätten wir als Sieger vom Platz gehen können. Jetzt fahren wir ohne Punkte nach Hause. Das ist natürlich bitter. Die Kräfte bei uns sind geschwunden. Es war keine optimale Vorbereitung in der Woche mit dem Landespokal-Spiel und der langen Anreise. Im Abstiegskampf ist es jetzt ganz heikel.“

Der RUNDSCHAU-Schnellcheck: Zwei Traumtore und ein Zittersieg