Claus-Dieter Wollitz (Trainer Energie Cottbus): „Ich bin sehr traurig. Wir gehen davon aus, dass Felix Geisler sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Das wäre eine Tragödie. Er lebt den Verein, er lebt die Region. Er verkörpert so viel Identität. Natürlich müssen wir erst das MRT abwarten. Was interessiert einen dann hier das Spiel? Ich freue mich natürlich, dass wir 4:1 gewonnen haben. Aber dennoch: Was wir an Chancen vergeben. Wir laufen den Punkten hinterher. Erlbeck hat ein sehr gutes Debüt gefeiert. Es war wichtig, nach dem 0:1 gleich zu antworten.“

Ingo Kahlisch (Trainer Rathenow): „Wir machen ein Tor aus dem Nichts, danach hat Cottbus natürlich den Druck erhöht. Der Sieg ist in Ordnung. Aber trotzdem: Es kotzt mich an. Es ist das dritte Spiel hintereinander, in der in den strittigen Situationen auch wieder nur gegen uns entschieden wurde. So kann es nicht weitergehen. Dass wir gegen Cottbus verlieren, damit habe ich kein Problem – die Jungs waren besser.“

Dimitar Rangelov (Energie Cottbus): „Den Freistoß wollte ich genau dort hinschießen. Dort kann ihn kein Torhüter halten. Wir waren die deutlich bessere Mannschaft auf dem Platz. Schade, dass wir nicht mehr Chancen genutzt haben. Aber trotzdem haben wir vier wundervolle Tore geschossen und drei wichtige Punkte mitgenommen. Ich hoffe sehr, dass es bei Felix Geisler nichts Schlimmes ist.“

Niclas Erlbeck (Energie Cottbus): „Ich denke, das Ergebnis spricht für sich. Wir hatten schon in der ersten Halbzeit genügend Chancen. Nach der Pause haben wir uns belohnt. Mit der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, können wir schon zufrieden sein. Es war ein schönes Gefühl, wieder auf dem Platz zu stehen.“