Bei der Mitgliederversammlung 2019 des FC Energie Cottbus am 14. Juni 2019 haben die Mitglieder abgestimmt, ob einzelne Medienvertreter teilnehmen dürfen. Der rbb flog raus. Die beiden Reporter der Lausitzer Rundschau hätten bleiben können.

Es ist richtig, dass die LR-Kollegen sich dagegen entschieden und die Live-Berichterstattung auf LR Online abbrachen. So haben sie ihre Solidarität mit dem rbb-Team gezeigt – und das Stadion der Freundschaft ebenfalls verlassen.

Denn es geht nicht an, dass der FCE Journalisten bewusst und nach Nase abstraft und sich aussucht, wer gerade genehm ist. Jetzt missfällt dem Verein der rbb, ein anderes Mal vielleicht die RUNDSCHAU.

Energie Cottbus: Fußballverein verhält sich unprofessionell

So zu selektieren ist unüblich und unprofessionell. Die kleinkarierte Abstimmung ist eines angesehenen Clubs unwürdig. Etwas anderes wäre es, wenn alle Medienvertreter zeitweise oder ganz nach draußen gebeten worden wären.

Dann müssten es Journalisten respektieren, dass der Verein nicht öffentlich diskutieren möchte. Aber sie dürfen es nicht akzeptieren, wenn die Regeln des Anstands gegenüber der Öffentlichkeit so gravierend verletzt werden.

Letztlich schadet es nur dem Verein, der auf öffentliche Präsenz angewiesen ist, um Förderer sowie alte und neue Fans in schwierigen Zeiten bei der Stange zu halten.

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