Das Viertelfinale im Fußball-Landespokal Brandenburg steht. Am Dienstag wurden in Cottbus die Paarungen für die acht verbliebenen Teams ausgelost. Mirko Wittig, der als Spielleiter zum Fußball-Landesverband Brandenburg zurückkehren wird, zog die Lose. Energie Cottbus war mit Fortuna im Bunde und muss in Babelsberg nicht beim Regionalliga-Rivalen, sondern beim Landesliga-Vertreter ran. Für den VfB Krieschow wird es hart: Der FSV Luckenwalde mit dem Ex-Cottbuser André Thoms im Tor ist für VfB-Trainer Toni Lempke „sportlich wohl derzeit das schwerste Los“.

Die Ansetzungen im Viertelfinale für das Viertelfinale im Landespokal

SV Altlüdersdorf (Brandenburgliga) – MSV 1919 Neuruppin (Oberliga)
VfB Krieschow (Oberliga) – FSV Luckenwalde (Regionalliga)
Grün-Weiß Ahrensfelde (Landesliga Nord) – SV Babelsberg 03 (Regionalliga)
Fortuna Babelsberg (Landesliga Nord) – FC Energie Cottbus (Regionalliga)

Der Termin für das Viertelfinale im Landespokal

Das Viertelfinale ist für den Samstag, 13. November 2021 terminiert. Die Spiele können allerdings auch noch auf den Sonntag, 14. November, terminiert werden. Spielausschussleiter Wilfried Riemer erklärte, dass als Anstoßzeit 13 Uhr angepeilt wird. Allerdings könne es noch zeitliche Verschiebungen geben.

Die Prämien – das können die Vereine im Landespokal verdienen

Wie viel Geld die noch im Pokal vertretenen Vereine aus dem Landespokal erhalten, hängt davon ab, wieviel der Deutsche Fußball-Bund für die Teilnehmer an der 1. Runde des DFB-Pokals in der Saison 2022/23 auslobt. Dort ist der Landespokalsieger startberechtigt und muss dann 25 Prozent der Summe an den Fußball-Landesverband (FLB) abtreten.
In der vergangenen Saison haben die Verlierer der noch ausgetragenen Achtelfinalpartien nach Auskunft des FLB etwas mehr als 800 Euro erhalten. Nach dem vom Verband festgesetzten Verteilungsschüssel waren das 2,5 Prozent der Summe, die Pokalsieger SV Babelsberg an den FLB übertrug.
Wird in dieser Saison der Pokal wieder regulär zu Ende gespielt, bedeutet dies, dass die unterlegenen Viertelfinalisten fünf Prozent also rund 1700 Euro einstreichen. Die Halbfinalverlierer erhalten 15 Prozent (rund 5100 Euro) und der im Endspiel unterlegene Verein 30 Prozent (rund 10.200 Euro) der Summe.

Die Reaktionen – das sagen die Clubs zu ihren Gegnern

Maximilian Zimmer (Sportlicher Leiter Energie Cottbus): „Da müssen wir uns nichts vormachen – gegen Fortuna Babelsberg sind wir klarer Favorit. Wir nehmen diese Rolle auch an. Ohne den Gegner zu unterschätzen – aber ich erwarte von unserer Mannschaft, dass sie sich gegen einen Landesligisten durchsetzt. Der Landespokal ist ein wichtiges Ziel für uns. Wir würden uns liebend gern wieder für den DFB-Pokal qualifizieren, weil wir ja wissen, was für tolle Spiele es da im Stadion der Freundschaft geben kann. Es ist kein Geheimnis, dass die zusätzlichen Einnahmen für unseren Verein auch extrem wichtig wären. Ich bin zuversichtlich, weil wir zuletzt in Rathenow gesehen haben, dass die Mannschaft trotz vieler Fehler immer an sich geglaubt und vor allem zusammengehalten hat.“
Toni Lempke (Trainer VfB Krieschow): „Das ist das schwerste Los, was wir kriegen konnten. Der FSV Luckenwalde ist aktuell in der Regionalliga Nordost auf Rang drei und damit sportlich die beste Mannschaft in Brandenburg. Vor Energie Cottbus vor dem SV Babelsberg. Ganz ehrlich: Wir hätten lieber einen unterklassigen Gegner gehabt. Aber egal, wir werden uns straffen und uns in dieses Spiel reinhauen. Im Pokal ist immer etwas möglich und wir werden das Spiel auch offensiv angehen. Wir haben dort vorn sehr viel Qualität, die wollen wir auch im Viertelfinale auf den Platz bringen.“
Alex Riehl (Spieler SV Altlüdersdorf): „Es war mein Wunsch, entweder gegen einen Regionalligisten oder meinen Ex-Verein zu spielen. Nun ist es mit Neuruppin tatsächlich Letzteres geworden. Ich kenne zwar nicht mehr so viele aus der Mannschaft, aber trotzdem ist die Freude groß. Vom Papier her sind wir natürlich nicht der Favorit, aber das war auch schon gegen Oranienburg so. Dennoch denke ich, dass bei dem einen oder anderen in einem solchen K.-o.-Spiel die Motivation vielleicht ein wenig größer als sonst sein wird. Deshalb denke ich, dass wir durchaus eine realistische Chance aufs Weiterkommen haben. Es kann einfach alles passieren. Wir können auch mit 0:5 aus dem Stadion geschossen werden.“
Henry Bloch (Trainer MSV Neuruppin): „Gegen den SV Altlüdersdorf, das ist ein schönes Spiel für beide Seiten, mit dem Halbfinale als Ziel. Das ist für die Teams eine große Motivation. Wir werden auch so herangehen, dass wir das Aufeinandertreffen nicht als Klassenunterschied betrachten. Wir haben jetzt die Hoffnung, dass uns der Verband nicht wieder aus dem Wettbewerb nimmt. Letztlich sind wir seit zwei Jahren im Pokal ungeschlagen. Für den MSV ist das jetzt sehr reizvoll, weshalb es gegen Altlüdersdorf ums Überstehen der Runde und nicht um einen Schönheitspreis geht. Denn dann ist die Chance groß, im Halbfinale ein Highlight zu Hause zu haben.“
Stephan Baum (Sportlicher Leiter Grün-Weiß Ahrensfelde): „Der SV Babelsberg ist ein super Gegner für uns, aber ich bin ehrlich: Ich hätte lieber die anderen Babelsberger, also die Fortuna aus der Landesliga, zum Heimspiel hier gehabt. Da hätten wir natürlich bessere Chancen aufs Weiterkommen. So wird es gegen den Regionalligisten sehr schwer. Aber: Ich bin absolut begeistert von unserer Mannschaft. Ich sage sogar stolz: Wir sind nicht mehr der typische Landesligist. Ich hoffe, dass uns Babelsberg ein bisschen unterschätzt. Sollten sie das tun, dann wollen wir zeigen, dass man in Ahrensfelde nicht im Vorbeigehen gewinnt. Wir haben mittlerweile eine gute Fanbase und hoffen, dass die Babelsberger auch viele Zuschauer mitbringen. Wenn wir komplett die Kapazitäten auf unserer Anlage ausnutzen können, passen ungefähr 2000 Gäste hier rein. Ausverkauft wäre ein Superziel.“
Hier wird der Text weiterhin aktualisiert. Wir sind noch dabei, die Reaktionen der Beteiligten abzufragen.

Krimi, Pyro, Schockmoment – so lief das Achtelfinale im Landespokal Brandenburg

Der Überblick im Landespokal Brandenburg

Die Torschützenliste im Landespokal

Finale in Luckenwalde – so geht es weiter im Landespokal Brandenburg

Die beiden Halbfinales sind für den 26./27. März terminiert. Das Endspiel soll im Rahmen des Finaltags der Amateure am 21. Mai stattfinden. Als Finalort ist bereits das Werner-Seelenbinder-Stadion in Luckenwalde festgelegt.

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Der Spielplan in der Regionalliga für Energie Cottbus

ZFC Meuselwitz (H/16. Oktober), Chemnitzer FC (A/20. Oktober), Tasmania Berlin (H/24. Oktober), Carl Zeiss Jena (A/27. Oktober), SV Babelsberg (H/31. Oktober), SV Lichtenberg (A/6. November), Lok Leipzig (A/10. November), Hertha BSC II (H/20. November), Chemie Leipzig (A/27. November).
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Die Tabelle in der Regionalliga Nordost

Das sind die Neuzugänge von Energie Cottbus

So liefen die Punktspiele von Energie Cottbus

So liefen die Pokalspiele von Energie Cottbus

Das sind die Abgänge bei Energie Cottbus

  • Felix Brügmann (VSG Altglienicke)
  • Dominik Pelivan (Chemnitzer FC)
  • Florian Brügmann (Chemie Leipzig)
  • Tim Stawecki (Brandenburger SC Süd)
  • Felix Geisler (VfB Krieschow)
  • Rico Gladrow (Tennis Borussia Berlin)
  • Marcel Hoppe (Carl Zeiss Jena)
  • Mario Crnicki (Ziel unbekannt)
  • Adrian Jarosch (Union Fürstenwalde)
  • Iven Löffler (FC Lößnitz)
  • Nils Stettin (Sportfreunde Lotte)
  • Yannik Frick (Pont Donnaz Hone Arnadt/4. Liga Italien)
  • Patrick Storb (Heider SV)
  • Jeremy Postelt (Union Fürstenwalde)

Das waren die Testspiele von Energie Cottbus