Ein gutes Ergebnis, wenngleich die Kölner in der Rückrunde das drittschlechteste Team der Liga waren. Den Klassenverbleib verdankten sie vor allem der Heimstärke mit acht Siegen.

Formkurve: Im gefährlichen zweiten Jahr haben die Fortunen einen Fehlstart hingelegt. Ein Punkt aus drei Spielen ließ die Alarmglocken angehen, besonders das 2:4 in Rostock ließ alle hellhörig werden. Nach dem frühen Eigentor von Hansa hatte Fortuna alle Möglichkeiten - kassierte drei schnelle Gegentore in Folge. Trainer Uwe Koschinat warnt vor dem bevorstehenden Abstiegskampf und dem Sturz in die Regionalliga: "Das wäre ein Rückfall in die Steinzeit."

Trainer: Uwe Koschinat (43) geht in seine fünfte Saison bei der Fortuna und muss jetzt erstmals Gegenwind aushalten. Unter ihm ging es bisher immer aufwärts, dieses Jahr hingegen wird es schwer. Koschinat muss dem Team wieder jene Stabilität vermitteln, die in der Vorsaison das Erfolgsrezept war. Energie kann sich noch schmerzhaft daran erinnern: Beim 0:3 in Köln wurde knallhart verteidigt und effektiv gekontert.

Personal: Der Kader wurde gezielt verstärkt - Routinier Oliver Schröder und Angreifer Marco Königs sollen als Neuzugänge gleich Führungsspieler sein. Torjäger Johannes Rahn, der im Vorjahr gleich dreimal gegen Energie traf, fällt mit Bandscheibenvorfall noch immer aus. Tobias Fink ist gesperrt.

Topspieler: Marco Königs (25) kam mit der Empfehlung von sechs Treffern in 15 Spielen der Drittliga-Rückrunde von Jahn Regensburg nach Köln. Mit diesem neuen Selbstvertrauen traf er nun auch schon einmal für die Fortuna.