Das ging fix. Am Montag hatte Energie Cottbus die Vertragsauflösung mit Marc Stein bekanntgegeben. Und noch vor Wochenfrist hat der Abwehrchef schon einen neuen Arbeitgeber. Stein, der um das vorzeitige Ende seines Engagements in der Lausitz gebeten hatte, um wieder zu seiner Familie nach Stuttgart ziehen zu können, schließt sich mit sofortiger Wirkung der Bundesliga-Reserve des VfB Stuttgart an. Im Vorfeld war auch über einen Wechsel zu den Stuttgarter Kickers spekuliert worden. Nun ist es aber der VfB geworden. Die zweite Mannschaft der Schwaben war 2016 gemeinsam mit Energie aus der Dritten Liga abgestiegen und spielt seitdem in der Regionalliga Südwest. Auch dort belegt der VfB II aktuell einen Abstiegsplatz. Stein soll dort also mit seiner Erfahrung den Absturz in die Oberliga verhindern.

Über eine Ablösesumme darf sich Cottbus aber trotzdem nicht freuen, da die ursprünglich bis zum Sommer laufenden Arbeitspapiere mit Stein aufgelöst wurden. Stein kann somit ablösefrei zum VfB wechseln.