Bei Energie Cottbus ist nach dem erlösenden 1:0 (1:0)-Auswärtssieg beim VfB Stuttgart II durch das Tor von Richard Sukuta-Pasu (32. Minute) wieder etwas Druck aus dem Kessel. Nach 0:14 Toren aus den zurückliegenden fünf Spielen atmen die Lausitzer nach der Trendwende im Abstiegskampf etwas durch.

Nach der Rückkehr am frühen Samstagmorgen in Cottbus schickte Trainer Claus-Dieter Wollitz seine Profis gleich zum Auslaufen, um ihnen dann ein freies Wochenende zu gönnen. Der Coach, der in der Vorwoche mit dem 0:5 gegen die SG Sonnenhof Großaspach ein fürchterliches Comeback auf der Cottbuser Trainerbank erlebt hatte, berichtet: "Man kann sich vorstellen, wir erleichtert wir sind - weil letzte Woche schon eine gewisse Schockstarre da war."

Wollitz machte sich am Samstag auf den Weg nach Erfurt, um den nächsten Auswärtsgegner zu beobachten. Sein Assistent Frank Eulberg reiste nach Würzburg, um den Kontrahenten vom kommenden Wochenende in Augenschein zu nehmen. Wollitz betonte: "Wir werden jetzt alles tun, was möglich ist. Wir sind noch nicht gerettet."

Im Abstiegskampf erwartet der 50-Jährige nun Unberechenbare: "Da werden noch die einen oder anderen kuriosen Ergebnisse kommen. Das ist in jeder Liga so." Der Coach betont: "Wichtig ist, dass wir zumindest eine Reaktion gezeigt haben. Jetzt dürfen wir nicht nachlassen."