Der Konflikt zwischen Medien und Energie Cottbus beschäftigt Leserinnen und Leser der RUNDSCHAU. Vereinsmitglieder hatten bei ihrer Versammlung mehrheitlich für den Ausschluss von RBB-Reportern gestimmt.

Die LR-Reporter brachen daraufhin ihre Berichterstattung ab; LR-Chefredakteur Oliver Haustein-Teßmer nannte die Abstimmung einen Skandal. In einem zweiten Kommentar fordert er zum Dialog auf.

Fans des FCE sehen das unterschiedlich. „Mit Ihrer vorschnellen Beurteilung der Geschehnisse und den ,Solidaritäts’bekundungen mit dem RBB haben Sie sich blamiert“, schreibt Dietmar Wasmus aus Cottbus – und spielt auf die Kommentar-Überschrift „So blamiert sich Energie Cottbus“ an.

Andere Leser springen den Journalisten von RBB und LR bei und treten für kritische Berichterstattung ein.

Energie Cottbus und die Medien: Das schreiben LR-Leser

Hier finden Sie eine Übersicht von Leserbriefen zum Thema. Mit einem Klick auf die verlinkten Namen der Leserbrief-Schreiber finden Sie jeweils die ganze veröffentlichte Lesermeinung.

Dr. Renate Rother aus Forst erläutert in ihrer Lesermeinung, warum sie den Ausschluss der RBB-Reporter von der Mitgliederversammlung des FC Energie Cottbus gut verstehen kann.

Christoph Bartetzko aus Berlin schreibt: Der Ausschluss von RBB-Reportern bei der Mitgliederversammlung war rechtens. Und er sagt, was er bei der Berichterstattung der LR zu dem Vorfall vermisst.

Leser zu Energie Cottbus: Gut, dass nun diskutiert wird

Günter Wöhner aus Peitz schreibt: Es sei gut, dass nun über den FC Energie Cottbus und den Umgang mit Medien diskutiert werde. Er sieht die Verantwortung für Fehler beim RBB, bei der LR und bei der Vereinsspitze.

Hartmut Gärtner aus Kolkwitz schreibt: Der RBB schädige den Fußballverein Energie Cottbus – und findet die Solidarität von LR-Reportern mit RBB-Kollegen daher falsch.

Monique Schreyer aus Scheyern meint: RBB und Lausitzer Rundschau berichten seit Jahren einseitig über den FC Energie Cottbus. Und sie schreibt, was sie in der Berichterstattung über den Fußballverein vermisst.

Thoralf Schirmer aus Spremberg begrüßt das Gesprächsangebot der LR-Redaktion im Streit mit FC-Energie-Cottbus-Mitgliedern um Fußball und Medien. Er kritisiert zugleich die Entschuldigung des Chefredakteurs.

Leser zu Energie Cottbus: Image des Vereins angekratzt

Christian Fuchs aus Senftenberg ist der Meinung, dass das Image von Energie Cottbus angekratzt sei. Das macht er am Ausschluss einzelner Journalisten auf der Mitgliederversammlung und noch an einem anderen Beispiel fest.

Florian Kuhne aus Cottbus bezeichnet die LR als Schmierblatt – und er verteidigt die Entscheidung der Mitgliederversammlung von Energie Cottbus, dort RBB-Reporter auszuschließen.

Horst Szymanski aus Cottbus schreibt: Das sei typisch für die LR, sich mit dem RBB zu solidarisieren: Zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk und seiner Berichterstattung über Energie Cottbus hat er eine kritische Haltung.

Leser zu Energie Cottbus: Veranwortung liegt auch bei Medien

Mirko Brunk aus Klettwitz findet die Mitgliederentscheidung zum Ausschluss von RBB-Reportern bei Energie Cottbus zwar unglücklich. Aber er sieht auch Verantwortung bei den Journalisten – und verfasst einen Appell.

Dietmar Wasmus aus Cottbus schreibt: Es sei nicht der Verein Energie Cottbus, der sich blamiert habe, weil Mitglieder RBB-Journalisten von ihrer Versammlung ausschlossen. Er erklärt, warum er die Blamage bei LR und RBB sieht – und was nun zu tun sei.

Uwe Grosse aus Cottbus kritisiert das Verhalten der Lausitzer Rundschau, sieht aber erste Schritte in die richtige Richtung zur Verständigung zwischen Fußballfans, Vereinsmitgliedern und Medien.

Leser zu Energie Cottbus: RBB braucht sich nicht aufzuregen

Frank Schreiber aus Senftenberg schreibt: Der RBB habe keinen Grund, sich über den Ausschluss seiner Reporter von der Mitgliederversammlung aufzuregen. Für die Zukunft hat Schreiber eine Empfehlung an alle Beteiligten.

Hans Stolze aus Lübbenau beurteilt in seinem Leserbrief die Rolle des Vereins FC Energie Cottbus für die gesamte Region und die Haltung der LR-Journalisten nach dem Ausschluss von RBB-Reportern.

Leser zu Energie Cottbus: Warum es Distanz zum RBB gibt

Olaf Müller aus Spremberg hat Verständnis für die Mitglieder des FC Energie Cottbus und den Ausschluss von RBB-Reportern. Er versucht die Distanz der Lausitzer zum RBB zu erklären.

Wilhelm Scholz aus Calau schreibt über das Gut der Pressefreiheit in der Demokratie – und fordert Konsquenzen in der Berichterstattung zum FC Energie Cottbus nach dem Ausschluss von RBB-Reportern bei der Mitgliederversammlung.

Leser zu Energie Cottbus: Zur Verantwortung des Vereins

Norbert Schröder aus Fürstenberg/Havel ist der Meinung, dass die Vereinsmitglieder von Energie Cottbus eine rote Linie gegenüber Journalisten überschritten hätten. Er fordert Konsequenzen von der Vereinsspitze.

G. Dehne aus Fichtwald kritisiert, dass die LR-Redaktion versuche, die Leser zu bekehren. Dagegen gebe es eine reiche Meinungsvielfalt bei den Leserzuschriften.

Familie Schick aus Ludwigsfelde findet, dass der MDR im Vergleich zum RBB bei Sportberichten mehr Lokalpatriotismus zeige. Den Ausschluss von RBB-Reportern bei der Mitgliederversammlung von Energie Cottbus findet sie nachvollziehbar.

Leser zu Energie Cottbus: Letztlich ist niemandem geholfen

Heiko Dubberke aus Cottbus meint: Mit den Vorgängen auf der Mitgliederversammlung des FC Energie Cottbus sei weder dem Verein noch den Medien LR und RBB geholfen. Für die RUNDSCHAU hat er Hinweise parat.

Michael Schmidt aus Neuhausen/Spree kritisiert das Verhalten der LR-Redaktion angesichts des Ausschlusses von RBB-Reportern beim FC Energie Cottbus. Er schildert seine Sichtweise als Teilnehmer der Mitgliederversammlung.

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