Es war am Samstag die Szene des Spiels beim Landespokal-Duell zwischen RSV Eintracht Stahnsdorf und Energie Cottbus (2:4). In der 48. Spielminute gab es gleich eine doppelte Debatte: Die Gastgeber beschwerten sich bei Schiedsrichter Matthias Bauer heftig über den umstrittenen Elfmeterpfiff. Die Diskussion, ob Dominik Kruska im Strafraum strafbar den Ball mit der Hand gespielt hatte, dauerte sogar noch bis nach dem Spielende.
Später ärgerte sich Stahnsdorfs-Trainer Patrick Hinze, dass der Schiri damit das Spiel „gekillt“ habe. Die Gastgeber beharrten darauf, dass es ein Bauchschuss gewesen sei – der RSV-Spieler den Ball also mit der Körpermitte und nicht mit der Hand berührt habe.

Diskussion bei Energie Cottbus

Die Diskussion bei Energie lief kurz indes kurz und knackig ab. Weil der etatmäßige Schütze Jonas Hildebrandt auf der Bank saß, hätte eigentlich Kapitän Axel Borgmann an den Punkt gehen müssen. Doch Nicolas Wähling hatte sich bereits den Ball geschnappt und nach einem kurzen Wortwechsel trat er an. Mit dem rechten Fuß traf er links unten – diese Führung brachte Energie Cottbus auf die Siegerstraße und letztlich ins Achtelfinale.
Nach der Partie nahmen die Beteiligten am Rundschau-Mikrofon Stellung und gaben Einblick in die kurze Debatte vor dem Elfmeter. Kapitän Axel Borgmann machte deutlich, worauf es ihm ankommt.

Die FCE-Spieler im Interview und der Elfmeter im Video

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